Durch Games Menschen mit Autismus unterstützen und soziale Interaktionen fördern

Online Mobbing und Diskriminierung sind heutzutage leider weitverbreitet und auch Menschen mit Autismus werden nicht davon verschont. Viele Betroffene haben im Alltag bereits schlechte Erfahrungen gemacht, sei es im Kindergarten, in der Schule oder bei der Arbeit, die meisten wurden an irgendeinem Punkt gehänselt, weil sie anders sind. Einige nutzen Online Games als Rückzugsmöglichkeit und als eine Chance, Kontakt zu anderen Menschen zu haben. Doch leider ist man auch da nicht vollständig geschützt. Gerade bei Games gibt es unter den Spielern immer wieder Leute, die autistische Mitspieler bis ins Extreme mobben.

Stuart Duncan hat ein Kind mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum. Auch er selbst ist betroffen und geht offen damit um. Duncan bestätigt, dass es online leider immer wieder dazu kam, dass sein Kind oder gar er selbst persönlich angegriffen wurden. Mitspieler hätten gezielt die Bauten aus dem Spiel zerstört oder gar den Character getötet. Genau aus diesem Grund hat er 2013 einen eigenen Server namens „Autcraft“ für das Spiel „Minecraft“ erstellt, auf dem nur Kinder und Jugendliche mit Autismus und deren Angehörige zugelassen werden, um somit auch online eine Rückzugsmöglichkeit zu schaffen. Die Info dazu veröffentlichte er lediglich auf seinem privaten Facebook Account und doch erhielt er innerhalb weniger Stunden gleich über 750 E-Mails von Betroffenen und Familien. Seither wuchs der Autcraft Server auf über 8000 Mitglieder an.

Wie es dazu kam und welche Erfahrungen Duncan gemacht hat, erzählt er in seinem aufschlussreichen TED Talk: