„Kennst du einen Autisten, dann kennst du genau einen Autisten.“

Marlies Hübner erhielt mit 28 Jahren die Diagnose Autismus. Sie selbst erzählt, dass es lange gedauert hat, bis sie diese annehmen konnte. Dennoch hat sie heute, mit 32 Jahren, eine positive Einstellung dem Autismus gegenüber. So legt sie auch Wert auf den Begriff „Autismus-Spektrum“. Denn auch mit Diagnose: Jeder Mensch, Autismus hin- oder her, ist verschieden. Die Diagnose macht da keinen Unterschied. Was es für sie bedeutet mit Autismus zu leben?

Dazu müsste ich autistisches Leben mit nichtautistischem Leben vergleichen, und genau davon möchte ich Abstand nehmen. Das Messen von Autisten an Nicht autisten ist Quelle vieler Vorurteile, ungerechter Behandlung und auch Diskriminierung.

Und dennoch gibt es Aspekte, bei denen sie klar sagt, dass es Menschen mit Autismus schwerer haben. So sei Kommunikation für sie noch immer wie ein Spaziergang durch ein Minenfeld. Trotzdem rückt sie sowohl in ihrem Blog, wie auch bei Gesprächen die Punkte in den Fokus, mit denen sich andere schwertun: „Diskriminierung, fehlende Inklusion, schädliche Therapien sowie das Absprechen der Mündigkeit […]“

Das Ganze Interview aus dem Magazin ergopraxis mit Marlies Hübner kann man nun online nachlesen:

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